Einstieg

Interaktiver 360-Grad-Schulungsrundgang mit VR

“Mit der interaktiven Evonik-Tour wollten wir authentische Einblicke in die Arbeit unserer Chemikanten geben. Die VR-Anwendung vermittelt darüber hinaus so gute Arbeitsplatzbeschreibungen, dass wir damit sogar unsere neuen Auszubildenden einweisen können.“ 

Evonik-Chemiepark, Marl

Text

Interesse wecken für die Ausbildung bei Evonik

Die Aufgabe

Schüler sollen mittels VR die Arbeitsplätze und die damit verbundenen Tätigkeiten kennenlernen

Evonik, ein Unternehmen der Spezialchemie, nutzt für seine Innovationen die neusten Erkenntnisse aus Wissenschaft, Technologie und Ingenieurwesen. Ebenso innovativ zeigt sich das Unternehmen in seinen Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftenachwuchs. Vom Berufswahltest auf der eigenen Karriereseite über verschiedene Praktikumsformate bis hin zu Social-Media-Aktivitäten und den klassischen Tagen der offenen Tür ist alles dabei, was ein Unternehmen tun kann, um das Interesse neuer Auszubildender für sich zu wecken. Bei all diesen Maßnahmen lässt man bei Evonik gern die eigenen Auszubildenden zu Wort kommen. Sie können am besten ihren Arbeitsplatz erklären und zukünftige Kollegen dafür begeistern.

Im Chemiepark Marl, dem größten Chemiestandort Deutschlands, arbeiten 10.000 Mitarbeiter in naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen. Für einen Tag der offenen Tür suchte man nun eine Möglichkeit, die eingeladenen Schüler möglichst umfassend über den Arbeitsplatz des Chemikanten anhand verschiedener Arbeitsschritte zu informieren. Die Werkshalle und das Gelände konnten zwar besichtigt werden, doch eine detaillierte Unterrichtung am jeweiligen Arbeitsplatz war während des laufenden Betriebes nicht möglich. Verständlich. Also was tun?

Edutainment mit mobiler VR-Brille

Die Lösung

Auf einem virtuellen Rundgang wurden den Schülern einzelne Arbeitsschritte von den Auszubildenden selbst auf unterhaltsame Weise nahegebracht.

Die VR-Experten von Raumtänzer arbeiteten hierfür mit einem professionellem Film-Team zusammen. Zunächst wurde ein nichtlineares Storyboard geschrieben. Die Inhalte sind dann an zweit Tagen mit einer 360-Grad-Kamera vor Ort gefilmt worden. Diese Profikamera ermöglichte es stereoskopische 360-Grad-Aufnahmen zu erhalten. Diese ließen in der späteren VR-Anwendung den 3D-Eindruck eines Raumes mit Tiefe entstehen, was den Nutzer tiefer in die virtuelle Welt eintauchen und diese um einiges realistische wirken lässt. In der Werkshalle, die als Drehort ausgewählt wurde, werden Kunststoffboxen produziert. In sieben Arbeitsschritten, an sieben Stationen. Pro Station befindet sich ein Auszubildender, der im Film erklärt, was hier im Detail passiert.

Für lebendiges Lernen sorgen verschiedene interaktive Elemente. Das heißt, derjenige, der die VR-Brille trägt, kann in der virtuellen Realität mit den dort gezeigten Personen und Gegenständen interagieren – bis hin zum interaktiven Lernquiz.

Die so entwickelte VR-Anwendung wurde als „Evonik Tour“ auf die zum Einsatz kommenden VR-Brillen des Modells Oculus Go aufgespielt. Zusätzlich gibt es eine Anwendung speziell für die Ansicht über ein Tablet bzw. den Desktop.

Das Fazit

Lernen leicht gemacht

Der, zusammen mit den Evonik-Auszubildenden, entwickelte 360-Grad-Schulungsrundgang wirkt durch seine interaktiven Elemente täuschend echt. Auf spielerische Weise werden Lerninhalte vermittelt und von den Schülern selbst erarbeitet. Die so aufgenommen Informationen bleiben tiefer im Gedächtnis verankert und regen zum Mitdenken an. Die Schüler werden aufgefordert Entscheidungen zu treffen und bekommen durch direktes Feedback der Protagonisten die Auswirkungen ihrer Wahl dargestellt. In diesem Fall wurde in einem Multiple-Choice-Quiz demonstriert, wie sich die Verwendung bestimmt Materialmengen auf das Endprodukt auswirkt.

Die Vorteile

Innovation und Unterhaltsamkeit

Die auf Augmented-Reality basierende Produktpräsentation macht ein Produkt (auch auf kleinstem Raum) erlebbar und kann jederzeit und überall stattfinden bzw. zur Verfügung gestellt werden.

Die Produktpräsentation über AR
… wirkt täuschend echt – insbesondere durch interaktive Elemente.
… kann bei einer Betriebsbesichtigung während des laufenden Betriebes durchgeführt werden.
… kann ebenso im Klassenzimmer stattfinden.
… begeistert junge Menschen allein schon durch die innovative VR-Technik.
… braucht nur die VR-Brille – kein Smartphone oder Tablet dazu.
… kann auch über ein Tablet oder andere Medien angeschaut werden.
… kann gezielt zur Einweisung von neuen Auszubildenden genutzt werden.
… spart Zeit und Personalkapazitäten.

Die Übersicht

Die Entwicklung des 360-Grad-Schulungsrundgags beinhaltete:

  • Storyboard
  • Dreharbeiten über zwei Tage
  • Hinzufügen virtueller Bestandteile
  • Entwicklung der VR-Anwendung inkl. interaktiver Elemente
  • Konfiguration der VR-Brillen Oculus Go
  • Version für Tablet-Nutzung
  • Desktop-Version

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